26.08.2011, 00:00 Uhr

Wordpress-Umfrage: Plugins ärgern User

In einer grossangelegten Befragung haben sich die Wordpress-Entwickler der Kritik der Community gestellt. Das Wordpress-Team wollte wissen, was den Anwendern gefällt und wo sie Schwierigkeiten haben. Der Co-Gründer von Wordpress, Matt Mullenweg, hat die Ergebnisse in seiner jährlichen State-of-the-Word-Ansprache vorgestellt. Die am häufigsten genannten positiven Eigenschaften von Wordpress: Einfachheit und die Community-Features.

Es kristallisierte sich aber auch heraus, dass das Plugin-System für viele User ein Quell steten Ärgernisses darstellt. In der Umfrage wurden Plugin-Probleme am häufigsten genannt. Es fällt vielen Usern schwer, aus den 15.000 Erweiterungen im Plugin-Repository das passende zu finden. Wer fündig wurde, muss seine Plugins mit Updates aktuell halten. Ausserdem nerven teilweise nicht weiterentwickelte Plugins und mangelnde Informationen darüber, ob eine Erweiterung überhaupt noch gepflegt wird. Und dann sind da auch noch die Sicherheitslöcher, die einige Plugins aufreissen.

Die Umfrage trägt nun erste Früchte: Für die Plugin-Suche kündigte Mullenweg bereits Pläne für eine bessere Filterung an, bei der nicht aktualisierte Plugins gar nicht erst angezeigt werden. 18.000 Anwender aus der ganzen Welt haben sich an der Studie beteiligt. 53 Prozent der Teilnehmer sind Entwickler, 36 Prozent davon selbständig. Die Studienteilnehmer haben zusammen 170.000 Websites auf Wordpress-Basis gebaut. (ph/webdev)   Wordpress



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