14.07.2011, 00:00 Uhr
Switch muss weniger Webseiten wegen Malware sperren
Seit November 2010 prüft die Registrierungsstelle für Schweizer Internetadressen regelmässig Hinweise auf Malware bei .ch- und .li-Webseiten. Das Ziel ist, gemeinsam mit den Haltern und den Betreibern (Hosting-Prodvidern) die Webseite möglichst rasch zu säubern, damit sich die schädliche Software nicht weiter verbreitet. Verbreitet eine Webseite Malware, kontaktiert Switch den Halter und den Betreiber. Innerhalb eines Arbeitstages muss die schädliche Seite gesäubert sein, andernfalls sperrt sie Switch bis maximal fünf Tage. Eine längerfristige Sperrung muss die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) bestätigen. Im zweiten Quartal 2011 konnte Switch dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Schweizer Hosting-Providern 288 Webseiten direkt säubern und nur noch 53 Webseiten mussten gesperrt werden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2011 konnte damit die Zahl der gesperrten Webseiten von 99 auf 53 fast halbiert werden. In derselben Zeit verringerte sich die Anzahl manipulierter Seiten von 473 auf 341. Der Kampf gegen Malware funktioniert effizient: Seit der Einführung Ende November 2010 wurden nahezu 1'000 Webseiten innerhalb eines Arbeitstages gesäubert.
Hosting-Provider, Bakom und Switch zufrieden
Bei einem Treffen mit Hosting-Providern und dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am 30. Juni 2011 in Zürich wurde eine erste Bilanz zum neuen Malware-Prozess gezogen. Sowohl das Bakom wie auch die Hosting-Provider äusserten sich positiv. «Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit zwischen Switch und den Hosting-Providern im Kampf gegen Malware», kommentiert Christian Jenny, Sektion Nummerierung und Adressierung des Bakom. Auch Switch zeigt sich erfreut: «Nur 0.3 Prozent aller Schweizer Websites haben bereits Malware verbreitet. Das effiziente Zusammenspiel mit den Hosting-Providern hilft, das Sicherheitsniveau in der Schweiz hoch zu halten», meint Michael Hausding, Security Engineer von Switch. (Patrick Hediger) http://www.switch.ch
Hosting-Provider, Bakom und Switch zufrieden
Bei einem Treffen mit Hosting-Providern und dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am 30. Juni 2011 in Zürich wurde eine erste Bilanz zum neuen Malware-Prozess gezogen. Sowohl das Bakom wie auch die Hosting-Provider äusserten sich positiv. «Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit zwischen Switch und den Hosting-Providern im Kampf gegen Malware», kommentiert Christian Jenny, Sektion Nummerierung und Adressierung des Bakom. Auch Switch zeigt sich erfreut: «Nur 0.3 Prozent aller Schweizer Websites haben bereits Malware verbreitet. Das effiziente Zusammenspiel mit den Hosting-Providern hilft, das Sicherheitsniveau in der Schweiz hoch zu halten», meint Michael Hausding, Security Engineer von Switch. (Patrick Hediger) http://www.switch.ch