03.04.2012, 00:00 Uhr
Schweizer Premiere mit Olympischem Museum beim Google Art Project
Google gab am Dienstag in Paris die weltweite Erweiterung seines Art Project um mehrere tausend Objekte bekannt. Das Olympische Museum in Lausanne wird dabei erster Partner des Google Art Project in der Schweiz und zeigt über hundert seiner Ausstellungsstücke ab sofort online auf der Seite www.googleartproject.com.
Das Olympische Museum in der «olympischen Hauptstadt» Lausanne ist mit insgesamt 104 Objekten im Art Project vertreten und bietet ab sofort Kunstliebhabern, aber auch Fans und Freunden der Olympischen Spiele auf der ganzen Welt einen virtuellen Einblick in die über hundertjährige Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit. Besondere Highlights des virtuellen Museum-Besuchs sind unter anderem die Skulptur «Der Amerikanische Athlet» von Auguste Rodin oder die Werke der Serie «Olympisches Jahrhundert» ? eine Kollektion von Werken 50 berühmter Künstler zur Hundertjahr-Feier der Gründung des IOC, unter anderem von Erró, Eduardo Chillida, Robert Combas, Vladimir Velickovic, Sol LeWitt.
Google Art Project: 151 Partner, 40 Länder, 30?000 Objekte
Diese Partnerschaft ist Teil einer weltweiten Erweiterung des Projekts, an dem nun 151 Partner in 40 Ländern teilnehmen. Dank Google können Kunstliebhaber mit nur wenigen Klicks nicht nur Gemälde, sondern auch Skulpturen, Strassenkunst und Fotos entdecken. Kreationen aus unterschiedlichsten Kulturen sind vertreten, darunter brasilianische Street Art, islamische dekorative Kunst und antike afrikanische Felszeichnungen. Insgesamt sind über 30?000 Objekte in hoher Auflösung verfügbar. Street View-Bilder zur virtuellen Begehung der Galerien stehen jetzt für 46 Museen zur Verfügung, weitere sind in Arbeit.
Kunst aus allen Erdteilen nun virtuell zu bewundern
Eine Vielzahl unterschiedlichster Institutionen ? grosse und kleine traditionelle Kunstmuseen ebenso wie weniger traditionelle Einrichtungen für grosse Kunst ? sind bei dem erweiterten Art Project vertreten. Darunter befinden sich zum Beispiel auch die Sammlung des Museums für Islamische Kunst in Qatar und das Santiniketan Triptych, das in den Räumen der National Gallery of Modern Art in Delhi, Indien zu bewundern ist.
Die wichtigsten Funktionen
Beim Art Project wurden im vergangenen Jahr signifikante technische Verbesserungen vorgenommen. Street View-Bilder werden jetzt detaillierter angezeigt als in der ursprünglichen Version. Nutzer können auf unterschiedliche Weise in den Inhalten stöbern: nach Namen des Künstlers, Kunstwerk, Art des Kunstwerks, Museum, Land, Stadt, Sammlung oder Epoche. Google+ und Video Hangouts sind in die Website intergriert, sodass Besucher sich ihre ganz persönlichen, spannenden Galerien zusammenstellen können.
Die wichtigsten Funktionen des erweiterten Google Art Project
Erkunden von Museen mit Hilfe der Street View-Technologie: mit dieser Funktion können Besucher sich auf www.googleartproject.com virtuell in der Galerie bewegen, Kunstwerke auswählen, die sie interessieren und per Mausklick mehr dazu erfahren oder ? sofern verfügbar ? die hochauflösenden Bilder anzeigen lassen.
Ein speziell entwickelter Street View-«Trolley» hat 360°-Bilder in ausgewählten Galerien aufgenommen, die dann zusammengefügt wurden, um eine nahtlose Navigation in über 385 Räumen innerhalb der Museen zu ermöglichen. Die Innenräume der Galerien können auch direkt von Street View in Google Maps (http://maps.google.com/museums) aus erkundet werden.
Besondere Kunstwerke in extrahoher Auflösung
Etwa 46 Partner haben ein Kunstwerk ausgewählt, das besonders detailreich fotografiert wurde. Dabei kam eine hochauflösende Fototechnologie namens «Gigapixel» zum Einsatz. Jedes dieser Bilder besteht aus etwa sieben Milliarden Pixeln. Dadurch kann der Betrachter Details von Pinselführung und Patina studieren, die mit dem nackten Auge nicht zu erkennen sind. Schwer zu erkennende Details werden somit plötzlich sichtbar. Beispielsweise die winzigen Figuren, die emsig an dem zum Untergang verurteilten Bauwerk in Bruegels Darstellung des Turmbau zu Babel arbeiten. Oder die geheimnisvollen, kunstvoll geschnitzten Symbole der «Piedra del Sol» in Mexiko und das detailreich gestaltete pointillistische Meisterwerk «Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte» von Seurat.
Darüber hinaus haben Museen Bildmaterial von insgesamt mehr als 30.000 Kunstwerken zur Verfügung gestellt. Die Auflösung diese Bilder, zusammen mit einem speziellen Zoom-Betrachter, erlaubt es Kunstliebhabern, detaillierte Aspekte der Gemälde zu entdecken, die sich möglicherweise nie zuvor aus der Nähe gesehen haben, z.B. die verkleinerten Menschen im Fluss in El Grecos «Blick auf Toledo» oder die einzelnen Punkte in Seurats «Ein Abend in Grandcamp».
Internet-Nutzer stellen sich ihre eigene Sammlung zusammen
Mit der Funktion «User Galleries» können Nutzer bestimmte Ansichten der Kunstwerke speichern und so ihre eigene individuelle Kunstsammlung zusammenstellen. Zu jedem Gemälde können Kommentare hinzugefügt werden. Und die gesamte Sammlung kann dann mit Freunden und Familie geteilt werden. Dies ist ein ideales Werkzeug für Schüler, Studierende oder Gruppen, um an gemeinsamen Projekten oder Sammlungen zusammenzuarbeiten.
Entdecken, suchen und erkunden
Angesichts einer solch grossen Sammlung war es wichtig, den Nutzern auch entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben, um Kunstwerke partnerübergreifend zu entdecken und die Kunstwerke eines bestimmten Künstlers dann über alle Sammlungen hinweg genauer zu erkunden. Eine speziell integrierte Suchfunktion macht es leichter als je zuvor, in den Sammlungen zu stöbern und das Gesuchte sofort zu finden.
Unterstützung mehrerer Plattformen
Mit dieser Erweiterung des Projekts wurde das Art Project nun auch für Tablet-PCs zugänglich gemacht. Auf einem Tablet-PC Kunst anzuschauen und die vielfältigen Details zu erkunden, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Derzeit unterstützt Google die Android-Plattform und hofft, schon bald nach dem Start auch mit der iPad-Version aufwarten zu können.
Nelson Mattos, VP Engineering, Google
«Google hat sich zum Ziel gesetzt alle Arten von Kultur online zur Verfügung zu stellen. Das Art Project zeigt, wie das Internet dazu beiträgt, Wissen zu verbreiten.»
Amit Sood, Leiter des Art Project, Google
«Das neue, erweiterte Art Project ist ein Beleg für unser Engagement für alle Arten von Kunst und Kulturen auf der ganzen Welt. Das Art Project ist nicht mehr nur etwas für den Studenten aus Indien, der das MoMA in New York besuchen möchte. Jetzt ist es auch etwas für den amerikanischen Studenten, der sich für die NGMA, die National Gallery of Modern Art in Delhi, interessiert.»
Mehr über das Art Project erfahren Sie auf YouTube: http://www.youtube.com/googleartproject (ph)
Das Olympische Museum in der «olympischen Hauptstadt» Lausanne ist mit insgesamt 104 Objekten im Art Project vertreten und bietet ab sofort Kunstliebhabern, aber auch Fans und Freunden der Olympischen Spiele auf der ganzen Welt einen virtuellen Einblick in die über hundertjährige Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit. Besondere Highlights des virtuellen Museum-Besuchs sind unter anderem die Skulptur «Der Amerikanische Athlet» von Auguste Rodin oder die Werke der Serie «Olympisches Jahrhundert» ? eine Kollektion von Werken 50 berühmter Künstler zur Hundertjahr-Feier der Gründung des IOC, unter anderem von Erró, Eduardo Chillida, Robert Combas, Vladimir Velickovic, Sol LeWitt.
Google Art Project: 151 Partner, 40 Länder, 30?000 Objekte
Diese Partnerschaft ist Teil einer weltweiten Erweiterung des Projekts, an dem nun 151 Partner in 40 Ländern teilnehmen. Dank Google können Kunstliebhaber mit nur wenigen Klicks nicht nur Gemälde, sondern auch Skulpturen, Strassenkunst und Fotos entdecken. Kreationen aus unterschiedlichsten Kulturen sind vertreten, darunter brasilianische Street Art, islamische dekorative Kunst und antike afrikanische Felszeichnungen. Insgesamt sind über 30?000 Objekte in hoher Auflösung verfügbar. Street View-Bilder zur virtuellen Begehung der Galerien stehen jetzt für 46 Museen zur Verfügung, weitere sind in Arbeit.
Kunst aus allen Erdteilen nun virtuell zu bewundern
Eine Vielzahl unterschiedlichster Institutionen ? grosse und kleine traditionelle Kunstmuseen ebenso wie weniger traditionelle Einrichtungen für grosse Kunst ? sind bei dem erweiterten Art Project vertreten. Darunter befinden sich zum Beispiel auch die Sammlung des Museums für Islamische Kunst in Qatar und das Santiniketan Triptych, das in den Räumen der National Gallery of Modern Art in Delhi, Indien zu bewundern ist.
Die wichtigsten Funktionen
Beim Art Project wurden im vergangenen Jahr signifikante technische Verbesserungen vorgenommen. Street View-Bilder werden jetzt detaillierter angezeigt als in der ursprünglichen Version. Nutzer können auf unterschiedliche Weise in den Inhalten stöbern: nach Namen des Künstlers, Kunstwerk, Art des Kunstwerks, Museum, Land, Stadt, Sammlung oder Epoche. Google+ und Video Hangouts sind in die Website intergriert, sodass Besucher sich ihre ganz persönlichen, spannenden Galerien zusammenstellen können.
Die wichtigsten Funktionen des erweiterten Google Art Project
Erkunden von Museen mit Hilfe der Street View-Technologie: mit dieser Funktion können Besucher sich auf www.googleartproject.com virtuell in der Galerie bewegen, Kunstwerke auswählen, die sie interessieren und per Mausklick mehr dazu erfahren oder ? sofern verfügbar ? die hochauflösenden Bilder anzeigen lassen.
Ein speziell entwickelter Street View-«Trolley» hat 360°-Bilder in ausgewählten Galerien aufgenommen, die dann zusammengefügt wurden, um eine nahtlose Navigation in über 385 Räumen innerhalb der Museen zu ermöglichen. Die Innenräume der Galerien können auch direkt von Street View in Google Maps (http://maps.google.com/museums) aus erkundet werden.
Besondere Kunstwerke in extrahoher Auflösung
Etwa 46 Partner haben ein Kunstwerk ausgewählt, das besonders detailreich fotografiert wurde. Dabei kam eine hochauflösende Fototechnologie namens «Gigapixel» zum Einsatz. Jedes dieser Bilder besteht aus etwa sieben Milliarden Pixeln. Dadurch kann der Betrachter Details von Pinselführung und Patina studieren, die mit dem nackten Auge nicht zu erkennen sind. Schwer zu erkennende Details werden somit plötzlich sichtbar. Beispielsweise die winzigen Figuren, die emsig an dem zum Untergang verurteilten Bauwerk in Bruegels Darstellung des Turmbau zu Babel arbeiten. Oder die geheimnisvollen, kunstvoll geschnitzten Symbole der «Piedra del Sol» in Mexiko und das detailreich gestaltete pointillistische Meisterwerk «Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte» von Seurat.
Darüber hinaus haben Museen Bildmaterial von insgesamt mehr als 30.000 Kunstwerken zur Verfügung gestellt. Die Auflösung diese Bilder, zusammen mit einem speziellen Zoom-Betrachter, erlaubt es Kunstliebhabern, detaillierte Aspekte der Gemälde zu entdecken, die sich möglicherweise nie zuvor aus der Nähe gesehen haben, z.B. die verkleinerten Menschen im Fluss in El Grecos «Blick auf Toledo» oder die einzelnen Punkte in Seurats «Ein Abend in Grandcamp».
Internet-Nutzer stellen sich ihre eigene Sammlung zusammen
Mit der Funktion «User Galleries» können Nutzer bestimmte Ansichten der Kunstwerke speichern und so ihre eigene individuelle Kunstsammlung zusammenstellen. Zu jedem Gemälde können Kommentare hinzugefügt werden. Und die gesamte Sammlung kann dann mit Freunden und Familie geteilt werden. Dies ist ein ideales Werkzeug für Schüler, Studierende oder Gruppen, um an gemeinsamen Projekten oder Sammlungen zusammenzuarbeiten.
Entdecken, suchen und erkunden
Angesichts einer solch grossen Sammlung war es wichtig, den Nutzern auch entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben, um Kunstwerke partnerübergreifend zu entdecken und die Kunstwerke eines bestimmten Künstlers dann über alle Sammlungen hinweg genauer zu erkunden. Eine speziell integrierte Suchfunktion macht es leichter als je zuvor, in den Sammlungen zu stöbern und das Gesuchte sofort zu finden.
Unterstützung mehrerer Plattformen
Mit dieser Erweiterung des Projekts wurde das Art Project nun auch für Tablet-PCs zugänglich gemacht. Auf einem Tablet-PC Kunst anzuschauen und die vielfältigen Details zu erkunden, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Derzeit unterstützt Google die Android-Plattform und hofft, schon bald nach dem Start auch mit der iPad-Version aufwarten zu können.
Nelson Mattos, VP Engineering, Google
«Google hat sich zum Ziel gesetzt alle Arten von Kultur online zur Verfügung zu stellen. Das Art Project zeigt, wie das Internet dazu beiträgt, Wissen zu verbreiten.»
Amit Sood, Leiter des Art Project, Google
«Das neue, erweiterte Art Project ist ein Beleg für unser Engagement für alle Arten von Kunst und Kulturen auf der ganzen Welt. Das Art Project ist nicht mehr nur etwas für den Studenten aus Indien, der das MoMA in New York besuchen möchte. Jetzt ist es auch etwas für den amerikanischen Studenten, der sich für die NGMA, die National Gallery of Modern Art in Delhi, interessiert.»
Mehr über das Art Project erfahren Sie auf YouTube: http://www.youtube.com/googleartproject (ph)