03.07.2013, 00:00 Uhr
Rewe erweitert Online-Geschäft mit Lieferservice in München
Viele Berufstätige wünschen sich diesen Service: In der Mittagspause am PC Lebensmittel bestellen und abends nach Hause geliefert bekommen - und zwar nicht nur lang haltbare Produkte wie Nudeln und Olivenöl, sondern auch Milch, Obst und Gemüse. Rewe online bietet diesen Dienst an - allerdings nur in ausgewählten Städten. Neu dabei ist München, berichtet die Lebensmittelzeitung.
Den Onlineshop gibt es seit März 2011. Während anfänglich noch kein Lieferservice für die bestellten Lebensmittel buchbar war, wurde die Liefermöglichkeit im September 2011 erstmals in Frankfurt eingeführt. Anschliessend wurde der Dienst auf Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln und Homberg ausgedehnt.
Rewe-Vorstandsvorsitzender Alain Caparros hatte im April angekündigt, das Internetgeschäft massiv auszubauen - und zwar für den ganzen Konzern, nicht nur für die Supermärkte. "Wir wollen innerhalb der kommenden Monate eine Art Inkubator für Start-up-Unternehmen aufbauen und werden uns dabei auch an jungen Online-Firmen beteiligen", so Caparros. Das Unternehmen habe die Online-Entwicklung zu lange unterschätzt. Dem vom stationären Handel geprägten Unternehmen fehle "die DNA für das E-Commerce-Geschäft". Das digitale Business soll unabhängig von den Konzernstrukturen arbeiten.
In den USA ist auch Amazon in den Handel mit frischen Lebensmitteln eingestiegen. Amazon Fresh beliefert bisher allerdings nur Kunden in Seattle und Los Angeles, die damit aus einem Sortiment von über 500.000 Produkten bestellen können. Im laufenden Jahr soll auch noch San Francisco in die Liste der Lieferorte aufgenommen werden. Im Jahr 2014 stehen dann weitere 20 Märkte auf dem Plan, darunter auch Städte ausserhalb der Vereinigten Staaten. In den bisher belieferbaren Städten können Amazon Prime-Mitglieder den Service bereits kostenlos testen. Nach der rund dreimonatigen Testphase fällt dann jedoch eine saftige Gebühr an: 300 US-Dollar kostet die Prime-Fresh-Mitgliedschaft. Diese macht die Abonnenten jedoch auch zu Mitgliedern im regulären Prime-Programm. (ph/iw)
Rewe-Vorstandsvorsitzender Alain Caparros hatte im April angekündigt, das Internetgeschäft massiv auszubauen - und zwar für den ganzen Konzern, nicht nur für die Supermärkte. "Wir wollen innerhalb der kommenden Monate eine Art Inkubator für Start-up-Unternehmen aufbauen und werden uns dabei auch an jungen Online-Firmen beteiligen", so Caparros. Das Unternehmen habe die Online-Entwicklung zu lange unterschätzt. Dem vom stationären Handel geprägten Unternehmen fehle "die DNA für das E-Commerce-Geschäft". Das digitale Business soll unabhängig von den Konzernstrukturen arbeiten.
In den USA ist auch Amazon in den Handel mit frischen Lebensmitteln eingestiegen. Amazon Fresh beliefert bisher allerdings nur Kunden in Seattle und Los Angeles, die damit aus einem Sortiment von über 500.000 Produkten bestellen können. Im laufenden Jahr soll auch noch San Francisco in die Liste der Lieferorte aufgenommen werden. Im Jahr 2014 stehen dann weitere 20 Märkte auf dem Plan, darunter auch Städte ausserhalb der Vereinigten Staaten. In den bisher belieferbaren Städten können Amazon Prime-Mitglieder den Service bereits kostenlos testen. Nach der rund dreimonatigen Testphase fällt dann jedoch eine saftige Gebühr an: 300 US-Dollar kostet die Prime-Fresh-Mitgliedschaft. Diese macht die Abonnenten jedoch auch zu Mitgliedern im regulären Prime-Programm. (ph/iw)