05.07.2012, 00:00 Uhr

Komplizierter Beziehungsstatus zwischen Facebook und General Motors

Der Rückzug von General Motors aus dem sozialen Netzwerk Facebook erregte vor einigen Monaten die Gemüter und sorgte für hitzige Diskussionen: "Facebook-Werbung lohnt sich nicht!" hiess es plötzlich, dem Social-Media-Riesen drohten Verluste in Millionenhöhe. Doch nun will GM wieder Anzeigen auf Facebook schalten, berichtet das "Wall Street Journal". Anscheinend ging es General Motors bei seinem Rückzug um mehr als nur die fragwürdige Rentabilität bezahlter Facebook-Anzeigen: Wie das Newsportal Allfacebook.com berichtet, hatte GM ausserdem auf mehr Kontrolle über seine Facebook-Seite bestanden - und nicht bekommen.

Nun nähern sich die beiden Geschäftspartner wieder einander an: GM-Global-Marketing-Chef Joel Ewanick und Facebooks Leiterin für den weltweiten Verkauf Carolyn Everson sollen sich im Juni in Cannes zum Gespräch getroffen haben, so berichten Insider. Dort habe man sich darauf geeinigt, dass das soziale Netzwerk den Fahrzeughersteller bessere Werkzeuge und Daten zur Verfügung stellt, die dabei helfen sollen, mit den Anzeigen Umsatz zu erzielen. Allerdings, so heisst es weiter, werde General Motors keine Sonderbehandlung erhalten. Dort sei man bezüglich der Effektivität von Facebook-Werbung zwar weiter skeptisch, aber auch bereit, sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. (ph/iw)

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