30.06.2013, 00:00 Uhr

Kein Geld mehr für nackte Tatsachen auf Blogger von Google

Google will bei Blogger aufräumen: Blogs, die sich mit Hilfe von freizügigen Inhalten finanzieren, werden Ende des laufenden Monats vom Netz genommen - es sei denn, die Links und Anzeigen zu jugendgefährdenden Inhalten werden entfernt.
Gegenwärtig erlaubt Google seinen Blogger-Nutzer zwar, jugendgefährdende Inhalte zum Thema ihrer Blogs zu machen, was dem Unternehmen aber nicht in den Kram passt, ist unter anderem die Monetarisierung mit Hilfe von Pornothemen. Dementsprechend teilte das Unternehmen jetzt den Blogger-Usern mit, dass Blogs, die sich über Links und Anzeigen mit pornografischen Inhalten finanzieren, am 30. Juni 2013 vom Netz genommen werden. Der Wortlaut der Google-Mail an die betroffenen Nutzer deutet ausserdem darauf hin, dass auch Blogs von den verschärften Regeln betroffen sind, die sich nicht über Porno-Links und -Anzeigen finanzieren, aber jugendgefährdende Themen in den Vordergrund stellen.

Am 30. Juni 2013 will Google seine Regelungen zu den erlaubten Inhalten aktualisieren. Nach diesem Stichtag, zitiert The Next Web aus einer E-Mail des Unternehmens an die betroffenen Nutzer, sei die Monetarisierung von pornografischen Inhalten auf Blogger streng verboten. "Nach dem 30. Juni 2013 werden wir diese Regelung umsetzen und solche Blogs vom Netz nehmen, die sich auf jugendgefährdende Themen konzentrieren und Ads zu jugendgefährdenden Webseiten anzeigen." Explizit hat Blogger noch nicht definiert, was dabei als jugendgefährdend gilt.

Google will wohl sauber bleiben: Erst kürzlich hatte das Unternehmen seine Regeln für die App-Entwicklung für Google Glass so geändert, dass Porno-Inhalte keine Chance haben. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Algorithmus der Suchmaschine umgestellt, sodass Pornobilder nur nach explizierter Suche in den Ergebnissen erscheinen werden. (ph/iw)



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