24.05.2011, 00:00 Uhr
Google stoppt Digitalisierung von Zeitungen
Google stellt seine Digitalisierungsbemühungen im Zeitungsbereich ein. Die bisher erfassten rund 60 Millionen Zeitungsseiten aus 250 Jahren bleiben online verfügbar, werden jedoch von Google selbst nicht mehr gepflegt. Bisher wurden laut eigenen Angaben 60 Millionen Seiten der vergangenen 250 Jahre erfasst. Mit aktuellen Texten wird das Archiv laut Google nicht mehr angereichert. 2006 begann Google damit, die historischen Exemplare einiger US-Zeitungen wie etwa die New York Times und des Wall Street Journals und einiger weiterer US-Zeitungen über seine Archivsuche such- und lesbar zu machen. 2008 bot Google weiteren Verlegern an, ihre Zeitungen und Magazine zu indizieren. Zum Schluss waren es rund 2000 vorwiegend amerikanische Zeitungen. Nun will sich Google "auf neuere Projekte, die der Branche helfen, konzentrieren", etwa die neue Bezahlplattform One Pass. (ph/macup)