18.05.2010, 00:00 Uhr

Das iPad sorgt für Anstieg von H.264 Videos im Netz

Noch ist Flash der Video-Standard im Netz. Das iPad scheint dies deutlich zu ändern. Wer Videos im Internet publizieren will, der benutzt dafür üblicherweise Flash. Doch die Zeiten ändern sich. Mit den Möglichkeiten, die HTML5 bietet, wird Flash als Videoplayer zunehmend obsolet. Inzwischen gehen immer mehr Webseiten dazu über, ihre Video-Inhalte alternativ in HTML5 als H.264-Video anzubieten. Mit ein Auslöser für diese Entwicklung ist Apples iPhone und neuerdings das iPad. Denn bei iPhone OS beharrt Apple darauf, Flash auf dieser Plattform nicht zu unterstützen und statt dessen auf die neuen Webstandards zu setzen.
Apples Weigerung kulminierte in einer Erklärung von Steve Jobs ("Thoughts on Flash"), die für einige Unruhe und einen inzwischen offen ausgetragenen Kampf zwischen Adobe und Apple geführt hat. Seit der Einführung des iPads hat sich die Verfügbarkeit von H.264 auf Webseiten dramatisch beschleunigt. Laut Mefeedia waren im Januar 2010 lediglich 10 Prozent aller Webseiten mit Video-Inhalten auch auf dem iPad vollständig abspielbar. Inzwischen sind es bereits 26 Prozent. (ph/appco)



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