25.07.2013, 00:00 Uhr
Daimler will Online-Shops eröffnen - Tests in Hamburg und Warschau
Die Autohersteller und der E-Commerce: Erst war BMW vorgeprescht, dann sanft zurückgerudert - und jetzt zieht Daimler nach. Der Stuttgarter Konzern will noch in diesem Jahr erste Online-Shops für den Neuwagenkauf anbieten.
Daimler testet den Online-Vertrieb und will noch in diesem Jahr erste Shops im Netz eröffnen, allerdings in Kooperation mit den Niederlassungen in Hamburg und Warschau. Dort sollen vor allem Kompaktwagen angeboten werden. Das berichtet das Manager Magazin.
"Wir haben Kunden, die kommen nicht mehr so einfach ins Autohaus, die müssen wir auf andere Weise ansprechen", sagte Vertriebsvorstand Joachim Schmidt. Zudem soll sich die Zahl der Markenauftritte in Innenstädten bis 2020 auf weltweit 40 Läden verdoppeln. Junge Leute sollen ausserdem gezielt über sogenannte Pop-up-Stores und Pavillons angesprochen werden.
BMW hatte zuvor angekündigt, Neuwagen direkt übers Web zu verkaufen. "Wir können uns gut vorstellen, dass der Verkauf im Internet bei allen Modellen ergänzend eingesetzt wird", sagte BMW-Deutschland-Vertriebschef Roland Krüger in einem Interview - und löste damit einen Sturm der Entüstung unter den niedergelassenen Händlern aus, die um ihr Geschäft fürchten. Inzwischen schränkte der Autobauer ein: Vorerst wird nur das Elektroauto i3 online verkauft, das im November 2013 auf den deutschen Markt kommt. An der langfristigen Strategie hat sich jedoch nichts geändert: "Wir können uns den Direktvertrieb übers Internet jedoch grundsätzlich auch für andere Marken und Modelle vorstellen", erklärte eine Unternehmenssprecherin der deutschen INTERNET WORLD Business. (ph/iw)
"Wir haben Kunden, die kommen nicht mehr so einfach ins Autohaus, die müssen wir auf andere Weise ansprechen", sagte Vertriebsvorstand Joachim Schmidt. Zudem soll sich die Zahl der Markenauftritte in Innenstädten bis 2020 auf weltweit 40 Läden verdoppeln. Junge Leute sollen ausserdem gezielt über sogenannte Pop-up-Stores und Pavillons angesprochen werden.
BMW hatte zuvor angekündigt, Neuwagen direkt übers Web zu verkaufen. "Wir können uns gut vorstellen, dass der Verkauf im Internet bei allen Modellen ergänzend eingesetzt wird", sagte BMW-Deutschland-Vertriebschef Roland Krüger in einem Interview - und löste damit einen Sturm der Entüstung unter den niedergelassenen Händlern aus, die um ihr Geschäft fürchten. Inzwischen schränkte der Autobauer ein: Vorerst wird nur das Elektroauto i3 online verkauft, das im November 2013 auf den deutschen Markt kommt. An der langfristigen Strategie hat sich jedoch nichts geändert: "Wir können uns den Direktvertrieb übers Internet jedoch grundsätzlich auch für andere Marken und Modelle vorstellen", erklärte eine Unternehmenssprecherin der deutschen INTERNET WORLD Business. (ph/iw)