05.08.2013, 00:00 Uhr

Amazon startet Collections - Pinnwand als Einkaufshilfe

Die so genannten Amazon Collections erinnern deutlich an die Internet-Pinnwand Pinterest: Auf dem Feature können die Nutzer von Amazon Artikelbilder "festhalten", mit anderen Nutzern teilen und durch die Sammlungen anderer Kunden stöbern. Dabei liegt die Betonung auf der visuellen Komponente, mit unregelmässig angeordneten Bildern, die angeklickt werden können, um weitere Informationen über die abgebildeten Artikel aufzurufen.
Auf der US-amerikanischen Webseite von Amazon lassen sich die Collections ab sofort unter dem "My Account"-Menü aufrufen. Wer keine eigenen Sammlungen angelegt hat, bekommt die Collections anderer Nutzer eingespielt. Für das Anlegen eigener Sammlungen gibt Amazon zunächst die Kategorien "My Style", "Want" und "Possibilities" vor, aber auch andere Collections können eingerichtet werden. Um einen Artikel der Pinnwand hinzuzufügen, müssen die Nutzer lediglich auf eine "Add"-Schaltfläche unterhalb des Artikels auf der Amazon-Webseite klicken. Wie bei Pinterest kann auch bei den Amazon Collections Text unter die Artikelbilder hinzugefügt werden.

Ganz so weitgehend wie das Pinterest-Vorbild ist Amazon Collections allerdings noch nicht. Die soziale Komponente fehlt bisher. So können die Nutzer beispielsweise nicht über eine Adressbuch- oder Facebook-Integration sehen, was die eigenen Freunde und Kontakte zusammengesammelt haben. Nach Informationen von Techcrunch hatte Amazon das neue Feature bereits im Vorfeld mit Bloggern getestet.

Das visuelle Modell von Pinterest hat nicht nur Amazon zum Nachmachen angeregt. Auch Facebook experimentiert mit einer virtuellen Pinnwand, auf der Produkte gesammelt werden können. Pinterest hatte zuletzt mit einer neuen Pin-Struktur versucht, mehr kommerzielle Nutzer auf sein Netzwerk zu ziehen. (ph/iw)



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