Stecker-Wirrwarr 23.12.2015, 09:25 Uhr

USB 3.0 nicht nur an der blauen Farbe erkennen

Damit externe Festplatten oder USB-Sticks Daten mit maximalem Tempo übertragen, müssen sie per USB 3.0 angeschlossen sein. Woran erkennt man den schnellen Standard?
(Quelle: Shutterstock/LDprod)
USB 3.0 lässt sich meist an der Farbkodierung erkennen, aber nicht immer. Laut Spezifikation sollen die Inlays der USB-3.0-Anschlüsse blau gefärbt sein. Die meisten Hersteller halten sich daran, Apple allerdings zum Beispiel nicht.
Geräte-Manager: Ob ein Rechner wirklich USB 3.0 beherrscht, offenbart ein Blick in den Geräte-Manager.
Deshalb gilt die Faustregel: Wenn an einem PC USB-Buchsen mit verschiedenen Farben vorhanden sind, dann sind die blauen sehr wahrscheinlich USB-3.0-Anschlüsse. Gibt es ausschliesslich blaue Buchsen, dann sind zwei Fälle zu unterscheiden: Entweder kommunizieren alle Anschlüsse nach USB 3.0 – oder gar keiner. Klingt seltsam, ist aber so.
Denn alle blauen Anschlüsse unterstützen den USB-3.0-Standard dann, wenn sie nach Verabschiedung des USB-3.0-Standards verbaut wurden. Keiner der Anschlüsse ist USB-3.0-tauglich, wenn der PC oder Laptop vor diesem Zeitpunkt hergestellt wurde. Dann sind sie nur zufällig blau.
Um sicherzugehen, dass der Rechner mit USB 3.0 ausgestattet ist, suchen Sie am Anschluss nach dem Hinweis Superspeed oder einem Doppel-S oder befragen Sie den Geräte-Manager. Den rufen Sie mit [Windows Pause] auf, klicken auf „Geräte-Manager“ und öffnen den Zweig „USB-Controller“. Dort muss ein Eintrag wie „USB 3.0 Hostcontroller“ zu finden sein.




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