Bundesamt für Statistik 15.05.2019, 07:07 Uhr

Schweizer IKT-Forschungsausgaben gestiegen

Das Bundesamt für Statistik hat aktuelle Zahlen zu den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Schweiz publiziert. Darin werden auch Angaben zur IKT-Branche gemacht.
(Quelle: shutterstock.com/Sashkin)
2017 wurden in der Schweiz 22,6 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F+E) aufgewendet. Das sind 2 Prozent mehr als im letzten Erhebungsjahr 2015, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) berichtet.
Mit mehr als zwei Dritteln der Aufwendungen oder 15,6 Milliarden Franken leisteten die Privatunternehmen nach wie vor den grössten Beitrag. Ihre Aufwendungen gingen jedoch etwas zurück, im Gegensatz zu jenen der Hochschulen, welche 6,2 Milliarden Franken beisteuerten.
Bei den Privatunternehmen schlüsselt das BFS auch die Forschungsausgaben nach einzelnen Branchen auf. So werden Zahlen für IKT-Hersteller (Informations- und Kommunikations-Technologie) und IKT-Dienstleister erhoben.
Demnach haben 2017 die Schweizer IKT-Hersteller 1,149 Milliarden Franken inhouse in Forschung und Entwicklung gesteckt. Damit halten sie einen Anteil von 7,3 Prozent am Forschungsaufkommen der Privatwirtschaft. Gut 43 Prozent der Aufwendungen der IKT-Hersteller wandern in Grundlagenforschung, 28 Prozent in angewandte Forschung und 29 Prozent in die experimentelle Entwicklung. Gegenüber 2015 sind die F+E-Ausgaben minim um 0,3 Prozent gewachsen.
Etwas weniger wenden die IKT-Dienstleister für Forschung und Entwicklung auf. 2017 haben sie hierfür 595 Millionen Franken ausgegeben, was 3,8 Prozent des Forschungsaufkommens der Privatwirtschaft entspricht. Bei den IKT-Dienstleistern überwiegt die experimentelle Entwicklung. Hier flossen 49 Prozent der Gelder gefolgt von der angewandten Forschung mit 42 Prozent. Grundlagenforschung betreiben die IKT-Dienstleister mit 9 Prozent eher weniger. Insgesamt sind die F+E-Ausgaben der IKT-Dienstleistungsbranche gegenüber 2015 um 2 Prozent gestiegen.


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