Zweite Finanzierungsrunde 28.05.2020, 11:51 Uhr

Helvetia und Mobiliar investieren in Skribble

Skribble hat die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Angeführt wurde diese vom Helvetia Venture Fund, auch die Mobiliar beteiligte sich am Zürcher TrustTech-Start-up.
Philipp Dick ist CEO und Mitgründer des Start-ups Skribble
(Quelle: Skribble)
Das Zürcher TrustTech-Start-up Skribble hat die zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Wie der CEO und Co-Founder Philipp Dick auf LinkedIn mitteilt, wurde diese vom Helvetia Venture Fund als Lead-Investor angeführt. Von seiner E-Signing-Plattform konnte Skribble auch die Mobiliar überzeugen. Dem CEO zufolge beteiligten sich ausserdem Investoren aus der ersten Runde – darunter die Venture-Capital-Gesellschaft btov Partners und die Zürcher Kantonalbank – ein zweites Mal.
Wie es in einer Mitteilung der Mobiliar heisst, soll das Geld in die Marktexpansion von Skribble nach Deutschland und in weitere europäische Märkte fliessen. «Skribble steht für Vertrauen, Sicherheit und Einfachheit. Mit Helvetia und Mobiliar haben wir Investoren gewonnen, die diese Werte teilen und gemeinsam mit uns in den europäischen Markt hinaustragen», wird CEO Dick zitiert.

Investoren nutzen die E-Signing-Lösung

Die neuen Investoren sind allerdings nicht nur Geldgeber, sondern nutzen die E-Signing-Lösung von Skribble auch. Helvetia habe sich Ende 2019 dazu entschieden, das Angebot zu nutzen, heisst es weiter. Ein erster Use Case setzte die Versicherungsgruppe per Anfang Mai um – und zwar im Bereich der beruflichen Vorsorge. «Bei Helvetia sind in vielen Bereichen ‹nasse› Unterschriften nötig, zum Beispiel in der Lebensversicherung, aber auch in internen Prozessen. Mit Skribble können wir diese Prozesse komplett digitalisieren», sagt Martin Tschopp, Chief Customer Officer bei Helvetia Schweiz. Weitere Anwendungsfelder sollen laut Communiqué noch folgen.
Auch die Mobiliar plant laut eigenen Angaben, das Angebot zu nutzen. Eine erste Anwendung für die digitale Unterschrift von Dienstleistungsverträgen soll bis im Herbst umgesetzt werden.

Der digitale «Chribel»

Skribble will mit seinem gleichnamigen Signaturdienst dafür sorgen, dass Prozesse – wie beispielsweise das Unterzeichnen von Arbeits- und Mietverträgen – durchgängig digital erfolgen können. Dazu lancierte das 2018 gegründete Start-up im März des letzten Jahres die nach eigenen Angaben erste unabhängige, cloud­basierte E-Signing-Plattform der Schweiz, die dem Standard der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) entspricht.
Mit dem CEO und Co-Founder Philipp Dick konnte sich Computerworld bereits im vergangenen Jahr unterhalten. Was er damals über die QES und das Geschäftsmodell von Skribble erzählte, können Sie hier nachlesen.



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