Personalie 07.04.2021, 06:47 Uhr

Hotelplan: CIO Pablo Castillo verlässt den Reisekonzern

Die Hotelplan Group sucht einen neuen IT-Chef. Denn der aktuelle CIO, Pablo Castillo, wird den Schweizer Reisekonzern per Ende September verlassen.
(Quelle: Computerworld / Samuel Trümpy )
Pablo Castillo, der CIO der Hotelplan Group, wird den Schweizer Reisekonzern auf eigenen Wunsch per Ende September 2021 verlassen. Wie das Unternehmen mitteilt, traf er diese Entscheidung, um eine berufliche Auszeit zu nehmen. Zusammen mit seiner Familie wolle er dem langgehegten Wunsch einer einjährigen Weltreise nachkommen.
Für die Hotelplan Group ist Castillo den Angaben zufolge seit knapp zehn Jahren tätig. In das Unternehmen stieg er einst als Senior Project Manager ein. Anschliessend arbeitete er als Director Projects & Business Consulting, bevor er 2014 die gesamte Verantwortung der Group-IT übernahm und damit auch Mitglied der Konzernleitung wurde.
«Pablo Castillo hat die IT unseres Konzerns während der letzten sechs Jahre massgeblich weiterentwickelt und verschiedenste Themen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, vorangetrieben. Es ist ihm und seinem Team zu verdanken, dass die IT der gesamten Hotelplan Gruppe solide und zukunftsgerichtet aufgestellt ist», wird Laura Meyer, CEO der Hotelplan Group, im Communiqué zitiert.
Beim Unternehmen bedauere man es ausserordentlich, dass der amtierende CIO das Unternehmen verlassen werde. «Wir wünschen ihm für die bevorstehende Weltreise sowie für seinen weiteren beruflichen Lebensweg nur das Beste», sagt Meyer. Die Suche nach einer Nachfolgelösung für die Funktion des CIO sei nun bereits eingeleitet worden.
Erst kürzlich hatte Computerworld noch die Möglichkeit, mit Castillo über die Auswirkungen der Corona-Pandemie bei Hotelplan zu sprechen. Dem Reisekonzern habe die Krise die Geschäftsgrundlage fast komplett entzogen, sagte er im Interview. Dabei erklärte der Hotelplan-CIO auch, warum die IT-Systeme trotzdem weiterliefen und wie er mehr als 20 Prozent der Informatikkosten einsparen konnte.
Das ausführliche Interview mit Pablo Castillo können Sie hier nachlesen.




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