HDMI-Stick 11.01.2015, 21:43 Uhr

Intel Compute Stick mit Windows oder Linux

Intel hat auf der CES seinen neuen HDMI-Stick vorgestellt. Der Mini-PC kommt entweder mit vorinstalliertem Windows oder Linux. Ausstattung und Preis sind abhängig vom Betriebssystem.
(Quelle: Intel)
Windows-Computer für die Hosentasche sind nichts neues – wohl aber einer von Chip-Hersteller Intel. Der auf der CES vorgestellte Compute Stick lässt sich wie Googles Chromecast per HDMI mit einem Monitor oder Fernseher verbinden und läuft entweder mit Windows 8.1 oder einem nicht näher benanntem Linux-System. Preis und Ausstattung des Sticks variieren je nach Betriebssystem.
Die Windows-Variante kommt mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Datenspeicher; bei Linux sind es analog dazu 1 GByte RAM und 8 GByte Speicher. Per MicroSD-Karte lässt sich die Kapazität beider Modelle weiter aufrüsten. Als Prozessor kommt Intels sparsamer Atom-Quadcore-Prozessor Z3735F zum Einsatz. Darüber hinaus verfügt der Compute Stick über ein WLAN-Modul, Bluetooth 4.0., HDMI 1.4a und  einen USB-Port, etwa für externe Festplatten oder Drucker. Dank des HDMI-Anschlusses eignet sich der Stick auch zum Streamen von Video-Inhalten und dergleichen.
Einsatzgebiete finden sich laut Intel im Consumer- und im Business-Bereich unter anderem für Social Networking, Browsing und Media Streaming. Bei der Veröffentlichung hält sich der Hersteller allerdings wage: Der Intel Compute Stick soll irgendwann in diesem Jahr auf den Markt kommen. Der Preis des Windows-Computers soll bei 149 US-Dollar liegen (etwa 125 Euro); bei der Linux-Variante sind es 89 US-Dollar (etwa 75 Euro).



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