EU-Entscheidung 30.04.2024, 12:28 Uhr

Apple muss auch das iPad für alternative App-Stores öffnen

Nachdem die EU-Kommission bereits die Öffnung der iPhones für alternative Anbieter von App-Stores erzwungen hat, muss Apple dies nun auch auf dem iPad ermöglichen.
(Quelle: Apple)
Seit Anfang März muss Apple Alternativen zu seinem eigenen App-Store zur Installation auf iPhones zulassen. Das ist eine Folge der Einstufung des Betriebssystems iOS als "Gatekeeper" durch die EU-Kommission. Die Tablets mit iPad OS fielen zunächst nicht in diese Kategorie, doch jetzt hat die zuständige Kommissarin für Wettbewerbsfragen, Margrethe Vestager, ihre Meinung geändert. 
Entsprechend folgt nun der nächste Schritt, bei dem auch auf dem iPad die Freigabe der App Stores zumindest bei der Nutzung innerhalb der EU erfolgen muss. Ausserdem muss iPadOS künf­tig auch voll­wer­tige Browser anderer Hersteller unter­stützen, die nicht mehr auf WebKit von Apple basieren müssen.
Apple hat jetzt sechs Monate Zeit, die Regeln des Gesetzes für Digi­tale Märkte (Digital Markets Act) umzu­setzen. Auf dem iPhone ging vor zwei Wochen mit dem AltStore der erste alternative App-Store online, dessen Angebot allerdings noch sehr eingeschränkt ist.



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