Internet in USA
05.02.2015, 12:55 Uhr

FCC-Chef Wheeler für Netzneutralität

Der Vorsitzende der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission spricht sich für eine weitreichende Netzneutralität aus. Breitband-Internet will er mit Telefonleitungen gleichsetzen.
(Quelle: Shutterstock.com/Sergey Nivens)
Tom Wheeler, Vorsitzender der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) will Breitband- und Mobilfunk-Internetanschlüsse in den USA als "öffentliche Versorgung" - wie auch Telefonleitungen - klassifizieren. Das hat er in einem Gastbeitrag auf Wired.com vorgeschlagen.
Eine Bevorzugung bestimmter Dienste, die dafür zahlen, würde damit ausgeschlossen werden, ebenso die Drosselung der Geschwindigkeit beim Surfen. Allerdings möchte Wheeler keine Mindestgeschwindigkeiten und Preise festlegen. "Mein Vorschlag stellt sicher, dass Internetnutzer dahin gehen können wohin sie wollen, wann sie wollen, und dass Innovatoren neue Produkte einführen können, ohne dafür jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen", schreibt Wheeler.
Die FCC will Medienberichten zufolge  noch im Februar 2015 ihre Regeln zur Netzneutralität vorstellen. Die FCC-Mitglieder müssen nun zunächst über die Vorschläge abstimmen. Gegenwind kommt von Internet-Anbietern und wird auch von den Republikanern erwartet.
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