Video on Demand 24.01.2015, 12:58 Uhr

Vimeo-Videos im externen Bezahlangebot

Videos gegen Geld sind bei Vimeo nichts Neues. Doch jetzt ermöglicht die Plattform das Einbetten von Bezahlinhalten zum Verkauf auf externen Webseiten.
Video on Demand auf Drittseiten
(Quelle: Shutterstock.com/Syda Productions)
Vimeo hat mehr als kostenpflichtige 16.000 Filme im Angebot. Diese Titel will die Videoplattform nun einem breiteres Publikum nahebringen und startet dank Kooperationen mit den US-Publishern CBS, The Atlantic und TEN sein Vimeo on Demand Publisher Network. Über dieses können externe Publisher die On-Demand-Titel auf ihren Webseiten verkaufen oder zum Verleih anbieten. Das berichtet Variety.
Und so funktioniert's: Publisher können die Bezahlvideos beispielsweise in Artikel einbetten oder in eigenen Stores zum Verkauf anbieten. Für ausgeliehene oder verkaufte Titel erhalten die Publisher einen bisher nicht näher genannten Umsatzanteil.
"Indem wir VOD-Inhalte anbieten, eröffnet das Publisher Network neue Umsatzmöglichkeiten - ohne Werbeeinblendungen. Und das nicht nur für unsere Partner, sondern auch für die Videoproduzenten, die über Premium-Publisher Zugang zu einem grösseren Publikum haben", zitiert Variety Vimeo-CEO Kerry Trainor. Dies beschleunige nicht nur die Verbreitung von Vimeo-Inhalten auf externen Seiten, sondern ermögliche es allen Webseiten, die Angebote zu kaufen.
Seit vergangenem Jahr konzentriert sich Vimeo auf seine Expansion. Neben dem Ausbau des Videoangebots führte das Portal so unter anderem auch die Möglichkeit ein, VOD-Inhalte in Euro zu bezahlen. Auch die eigene Produktion von Serien hat Vimeo ins Visier genommen.

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