Mobile World Congress 2016 20.01.2016, 15:15 Uhr

Bq baut das erste Ubuntu-Tablet

Bq will offenbar das weltweit erste Ubuntu-Tablet bauen. Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona soll das Gerät mit dem exotischen OS vorgestellt werden.
(Quelle: Bq)
Nachdem Bq mit den Ubuntu-Smartphones Aquaris E4.5 und Aquaris E5 bereits Pionierarbeit geleistet hat, wollen die Spanier nun wohl auch mit dem weltweit ersten Ubuntu-Tablet am Markt starten. Gegenüber der spanischen Tech-Webseite Xataka hat der Hersteller bestätigt, sein Aquaris M10 Tablet auf dem Mobile World Congress 2016 in einer speziellen Ubuntu-Edition zu präsentieren.
Ubuntu Convergence: Mit Maus und Tastatur verwandeln sich Smartphones und Tablets zu Desktop-PCs.
(Quelle: Ubuntu)
Das Bq-Tablet soll ausserdem über Ubuntus Convergence-Funktion verfügen - sobald Peripherie-Geräte wie Maus und Tastatur mit dem Gerät verbunden werden, lässt sich das Tablet wie die herkömmliche Desktop-Variante der Linux-Distribution betreiben. Die Funktion ähnelt damit Microsofts Continuum, das eine Desktop-Nutzung mit den Universal-Apps unter Windows 10 erlaubt.
Bislang ist das 10-Zoll-Tablet ausschliesslich mit Android-Betriebssystem erhältlich. Ausgestattet mit einer 64-Bit-fähigen Quadcore-CPU aus dem Hause Mediatek, 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Datenspeicher ist das M10 im unteren Mittelklasse-Bereich angesiedelt.
Die Android-Variante ist in verschiedenen Versionen mit HD- und Full-HD-Display sowie mit unterschiedlichen Prozessor- und Kamera-Ausführungen ab rund 240 Euro erhältlich. Welche Version als Basis für die Ubuntu-Edition dienen wird, ist bislang nicht bekannt.

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