Ärger mit iPhone 6 Plus 08.10.2014, 09:23 Uhr

Apples Saphirglas-Zulieferer zahlungsunfähig

Neuer Ärger für Apple: Der Saphirglas-Zulieferer GTA Advanced Technologies steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Zudem beschweren sich iPhone-Nutzer über den Verlust von Haupthaar beim Telefonieren.
Ist das ein Nutzer des iPhone 6 Plus?
(Quelle: Shutterstock.com/PathDoc)
Apple kommt nicht zur Ruhe: Nun ist auch noch der Zulieferer GTA Advanced Technologies in eine finanzielle Schieflage geraten und musste Antrag auf Insolvenz stellen. Die US-Firma hat sich auf die Produktion von besonders kratzfestem Saphirglas spezialisiert, das unter anderem beim Fingerabdruck-Scanner des iPhone zum Einsatz kommt und auch in den Top-Modellen der neuen Apple Watch verbaut werden soll.
Wie GTA Advanced Technologies in einer Mitteilung betonte, soll der Betrieb aber vorerst wie gewohnt fortgeführt werden. Weiter hiess es, dass das Unternehmen Schutz vor Forderungen seiner Gläubiger suchen möchte und sich in einem Verfahren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts sanieren will.
Erst im November 2013 hatte GT Advanced Technologies noch einen massiven Ausbau der Saphirglas-Produktion für Apple in den USA angekündigt. Der Elektronikkonzern hatte dem Hersteller hierzu einen Vorschuss von 578 Millionen US-Dollar für den Kauf von Ausrüstung für ein Apple-Werk in Arizona gewährt. Damals hiess es, das Geld solle ab 2015 zurückgezahlt werden.
Unterdessen droht Apple nach dem Bentgate-Aufruhr neuer Ärger. So mehren sich nun Beschwerden innerhalb der Netzgemeinde, wonach beim Telefonieren mit dem iPhone 6 Plus - je nach Frisur - gegebenenfalls das Haupthaar der Nutzer in Mitleidenschaft gezogen werde. Schuld soll ein winziger Abstand zwischen Glas und Aluminium-Rahmen sein, in dem sich laut Aussage der Betroffenen immer wieder einzelne Strähnen verfangen.
Auch ein neuer Twitter-Hashtag für diesen vermeintlichen Misstand ist schon gefunden: Hairgate. Allerdings ist es mehr als fraglich, ob hier tatsächlich ein Problem vorliegt - oder ob nur ein paar Trittbrettfahrer auf der Bentgate-Welle mitschwimmen und auf sich aufmerksam machen wollen.




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