ICT Education & Training Award 2021 11.11.2021, 07:31 Uhr

Die besten ICT-Ausbilder sind gekürt

ICT-Berufsbildung Schweiz hat den diesjährigen «ICT Education & Training Award» verliehen, und zwar an RMD Informatik, Stämpfli und UBS. Der Spezialpreis ging an Stefan Wachter von Ivoclar Vivadent.
(Quelle: Screenshot: jst/NMGZ)
Der nationale Verband ICT-Berufsbildung Schweiz hat heute anlässlich des Schweizer Digitaltags den «ICT Education & Training Award 2021» verliehen. Der Award steht für ausserordentliches Engagement von Organisationen in der Ausbildung des Berufsnachwuchses im Bereich Informatik und Mediamatik. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs sind RMD Informatik AG, Stämpfli AG und UBS AG. Der Special Prize für den besten ICT-Berufsbildner 2021 ging an Stefan Wachter von Ivoclar Vivadent AG.
Die Awards werden jeweils in Kategorien nach Firmengrösse vergeben. In der Kategorie «1-20 ICT-Mitarbeitende» konnte sich die RMD Informatik AG die Trophähe holen. Der Lehrbetrieb der Firma beschäftigt 19 ICT-Mitarbeitende und hat einen Lernenden-Anteil von rund einem Viertel. Die angehenden Informatikerinnen und Informatiker würden in alle IT-Bereiche des Unternehmens aktiv miteinbezogen und lernten so ein sehr breites Spektrum an aktuellen Technologien kennen, heisst es in einer Mitteilung zur Verleihung der Awards. «Aus der Bewerbung ging deutlich hervor, dass die Lernenden vom ersten Tag an vollwertiger Bestandteil des Teams sind und für ihren frischen Wind sehr geschätzt werden», sagt Jurymitglied Giancarlo Palmisani. Ebenfalls von der Jury für den Award nominiert waren IWC Schaffhausen und Digio AG.
In der Kategorie «21-100 ICT-Mitarbeitende» ging die Stämpfli AG als Siegerin hervor. Der Gewinnerin in dieser Kategorie habe mit «Next Generation» innerhalb des Unternehmens sehr erfolgreich eine eigene Abteilung für die Ausbildung von Lernenden aufgebaut, die wie ein kleines, eigenständiges Unternehmen funktioniere, ist zu lesen. Die Informatik- und Mediamatik-Lernenden der Stämpfli AG werden demnach in den gesamten Prozess von der Kundengewinnung bis zur Projektabrechnung einbezogen. «Dieses spezielle Ausbildungsmodell hat die Jury sehr beeindruckt, denn es zeugt von einem sehr hohen Commitment für die Ausbildung der nächsten Generation von ICT-Fachkräften», so Moira Barbuti. In dieser Kategorie haben es die Competec-Gruppe (BRACK.CH) und Emmi Schweiz AG ebenfalls in die Ränge geschafft.
Schliesslich hat in der Kategorie «über 100 ICT-Mitarbeitende» die UBS AG reüssiert. Die Grossbank bildet zurzeit weit über 100 Informatiker/innen EFZ und Mediamatiker/innen EFZ aus. Damit sei das Unternehmen ein wichtiger ICT-Fachkräftelieferant für die Schweiz, heisst es. Für Rotationen innerhalb der Ausbildung werde das Marktplatz-Prinzip angewendet, um den geeignetsten, interessensbasierten Einsatzort für die Lernenden zu finden, ist der Mitteilung zu entnehmen. «Die Bandbreite an verschiedenen Angeboten und Förderprogrammen für ICT-Lernende sowie Abgänger/innen ist ausserordentlich gross und hat den Ausschlag für den Juryentscheid gegeben», so Jurymitglied Palmisani. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG und die Stadt Zürich, Organisation und Informatik (OIZ) wurden von der Jury ebenfalls unter die Top-Drei gewählt.

Bester ICT-Berufsbildner

Der diesjährige Special Prize «Beste/r ICT-Berufsbildner/in» geht schliesslich an Stefan Wachter von der Ivoclar Vivadent AG. Die Voten seiner Lernenden haben offenbar die Jury auf fachlicher wie auf menschlicher Ebene überzeugt. «Stefan Wachter fördert und fordert seine Lernenden, lehrt sie Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, aber ist notfalls auch ausserhalb seiner Arbeitszeit für sie da», begründet Jurypräsident Werner Scherrer die Wahl. Ebenfalls für den Special Prize nominiert war Oliver Glauser von der Stämpfli AG.  

«Das Engagement und Herzblut all der heute Nominierten und Ausgezeichneten ist enorm wertvoll», kommentiert Serge Frech, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz, die Award-Gewinner. «Indem sie ICT-Lehrstellen anbieten und unseren Nachwuchs fördern, sorgen sie dafür, dass die Schweiz auch für die Herausforderungen von morgen die dringend benötigten ICT-Fachkräfte zur Verfügung hat», lobt er.




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