Neues Smartphone 24.01.2016, 22:58 Uhr

BlackBerry Priv im Test: Android mal anders

BlackBerry versucht sich erstmals an einem Android-Smartphone, vergisst beim Priv aber nicht seine bewährten Stärken bei der Bedienung und der Sicherheit.
Ein BlackBerry-Smartphone mit An­droid – das war vor einigen Jahren noch undenkbar. Doch die anhaltende Erfolglosigkeit der Geräte mit dem eigenen Betriebssystem hat den Hersteller aus Kanada offenbar zu einem radikalen Neustart bewegt. Mit dem Priv ist die Android-­Premiere von BlackBerry jetzt verfügbar. Wir haben getestet, ob es in der Masse der Modelle mit diesem Betriebssystem Akzente setzen kann.
Ambitioniert ist auf jeden Fall die Preisgestaltung, denn BlackBerry verlangt 779 Euro für sein Smartphone. Dafür ist es aber auf dem deutschen Markt auch das einzige mit einer vollwertigen Tastatur, die sich unter dem Touchscreen herausziehen lässt. Sie hat klare Druckpunkte und kann auch wie ein Touchpad verwendet werden, indem man durch Wischen über die Tasten durch Webseiten scrollt. Mit grösseren Fingern werden die Tasten aber zu klein, hier wäre ein seitlich statt nach unten ausziehbares Keyboard vielleicht besser gewesen.
Zudem bedingt die aufwendige Bauform ein mit 192 Gramm sehr hohes Gewicht, wenigstens trägt die Tastatur kaum zur Höhe bei, die bei nur 9,1 Millimetern liegt. Die Rückseite des Gehäuses besteht aus Kohlefaser, die aber auch nur wie gummierter Kunststoff wirkt. Die Verarbeitung ist gut und der Schiebemechanismus scheint solide.



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