Project Treble 15.05.2017, 21:56 Uhr

So sichert Google sein Android-OS für die Zukunft ab

Google will es Herstellern mit Project Treble erleichtern, ihre Android-Geräte mit Software-Updates zu versorgen. Schon in der kommenden Android-Version O soll die Lösung implementiert sein.
(Quelle: N Azlin Sha / Shutterstock.com)
Schnellere Updates für mehr Sicherheit: Die grosse Fragmentierung bei Android ist nicht nur vielen Nutzern ein Dorn im Auge. Auch Google selbst sieht darin ein gewaltiges Problem. Denn während Android-Geräte aus dem Hause Google sowie die Flaggschiffe mancher Hersteller monatlich mit Sicherheitsupdates versorgt werden, erhält die Mehrzahl aller Android-Smartphones und Tablets äusserst selten oder gar überhaupt keine Aktualisierungen. Vielen Herstellern und Netzbetreibern ist die Wartung und Pflege der Systeme schlichtweg zu aufwändig und kostspielig.
Project Treble: In Android O lassen sich Systemupdates ohne Hardware-Anpassungen erstellen.
(Quelle: Google)
Mit Project Treble will Google nun das Erstellen von Android-Aktualisierungen für die Gerätehersteller und Netzbetreiber vereinfachen. Die Technologie soll mit der kommenden Android-Version O ausgerollt werden und sieht eine weitere Aufspaltung der Updates vor.
Bislang musste jedes Android-Update von den Herstellern mit gerätespezifischen Änderungen an das jeweilige Smartphone angepasst werden. Dank einer neuen Schnittstelle (Vendor Interface) soll es künftig möglich sein, die Systemupdates unabhängig von der grundlegenden Hardware zu erstellen und zu verteilen. Eine Test-Suite (Vendor Test Suite) soll dabei die Kompatibilität von Soft- und Hardware gewährleisten. Dadurch reduziere sich auch der Aufwand und die Kosten für die Hersteller auf ein Minimum.




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