Angst vor Spionage & Co. 25.05.2016, 06:51 Uhr

Die Internetnutzung geht drastisch zurück

Identitätsdiebstahl, Spionage & Co. – aus Angst vor Bedrohungen hat knapp die Hälfte der Internetnutzer ihre Online-Aktivitäten im vergangenen Jahr eingeschränkt.
(Quelle: Shutterstock - Chanpipat)
Die Internetnutzung ist mittlerweile eine gefährliche Sache: Angriffe beim Online-Banking, Identitätsdiebstähle und dazu noch Schnüffelaktionen von Behörden mehrerer Staaten. Das Ganze hat nun auch Auswirkungen auf das Nutzerverhalten. Eine Studie der US-amerikanischen National Telecommunications and Information Administration (NTIA) hat herausgefunden, dass knapp die Hälfte der Internetnutzer in den USA ihre Online-Aktivitäten im letzten Jahr stark eingeschränkt hat.
Für die Studie der dem Wirtschaftsministerium unterstellten Behörde wurden 41.000 Haushalte in den USA zur ihrer Internetnutzung befragt, aus der die britische Tageszeitung The Independet zitiert. Demnach befürchten 33 Prozent der Internetnutzer, dass sie Opfer von Kreditkartenbetrug werden und schränkten daher das Online-Shopping ein. Auch die Nutzung von Sozialen Netzen wird eingeschränkt: So vermeiden es 19 Prozent der befragten Haushalte, kontroverse Meinungen zu posten.
Die grösste Angst haben amerikanische Surfer allerdings vor Identitätsdiebstahl. Für 63 Prozent stellt dies die grösse Gefahr im Internet dar. 45 Prozent haben Angst vor Angriffen beim Online-Banking.

19 Millionen Vorfälle

Wie der Independet weiter berichtet, fand die Studie heraus, dass bereits 19 Prozent der US-Haushalte Sicherheitsprobleme bei der Internetnutzung hatten. Hochgerechnet wären das knappe 19 Millionen Haushalte in den USA.




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