Doppelt hält besser 28.10.2016, 09:31 Uhr

Sicherer Login mit 2-Faktor-Authentifizierung

Nutzername und Passwort reichen als Zugangsschutz heutzutage nicht mehr aus, um Sicherheit zu gewährleisten. Eine Lösung ist die 2-Faktor-Authentifizierung.
(Quelle: Fotolia - Pixsooz)
Zwei-Faktor-Authentifizierung: Eine doppelte Authentifizierung soll Dienste wie Dropbox sicherer machen. Die Schutzfunktion greift auch dann, wenn Ihre Zugangsdaten in die falschen Hände geraten.
Adobe, Ebay, Dropbox, Twitter und viele andere mehr: Die Reihe prominenter Konzerne, die in die Schlagzeilen geraten, weil Datenbanken mit Benutzerinformationen gehackt worden sind, wird länger und länger. Allein bei den bekannt gewordenen Fällen waren etwa mehrere Millionen Nutzer betroffen. Und auch wenn sich mit den gehackten Daten allein keine Konten leerräumen liessen, so können die Hacker auch schon mit geklauten Passwörtern und Benutzerdaten schweren Schaden anrichten.
Hier heisst das Hauptproblem Identitätsdiebstahl: Kriminelle können sich mit den Daten Zugang zu einem System verschaffen und gelten dann für die intern aktiven Schutzsysteme als legitime Nutzer. Sie können gefälschte Nachrichten versenden, die von anderen Nutzern als glaubwürdig angesehen werden und die auch Spamfiltern nicht schon wegen der Absenderadresse als verdächtig auffallen.
Die Eindringlinge erhalten in einem System die Rechte der wahren Nutzer und Zugriff auf alle Daten, die über das Benutzerkonto ansprechbar sind. Mehr noch: Die unrechtmässig durchgeführten Aktionen sind nur auf den Nutzer zurückzuführen, dessen Zugangsdaten gehackt wurden.
Eine Lösung, die ohne übermässig viel Aufwand deutlich mehr Sicherheit bringen würde, heisst 2-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA. Anwender geben dabei in der Regel neben einem Benutzernamen und dem dazugehörigen Kennwort eine Zusatzinformation ein, die eindeutig dem Benutzer zugeordnet ist.



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