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16.07.2012
Microsoft hält Sidebar-Gadgets nun für unsicher
Microsoft hat Sidebar-Gadgets (Desktop-Minianwendungen) mit Windows Vista eingeführt und die Unterstützung in Windows 7 fortgesetzt. Mit den Gadgets können die Benutzer kleine Programme in der Sidebar beziehungsweise auf dem Desktop ablegen und sich beispielsweise eine Uhr, die Wettervorhersage oder einen Newsticker anzeigen lassen. Gadgets bestehen nur aus HTML, CSS und Javascript Code und sie nutzen den Internet Explorer für die Anzeige. Genau darin sieht Microsoft jetzt eine Gefahr. Denn Gadgets können auf Dateien zugreifen und ohne Zutun des Anwenders Code aus dem Internet nachladen. Darüber lässt sich dann im Prinzip auch Schadcode einschleusen. Was ein Gadget genau macht, ist schwer zu kontrollieren. Deshalb gilt hier wie bei anderen Programmen auch: Laden Sie Gadget nur von vertrauenswürdigen Websites herunter.

Diese Erkenntnis ist natürlich nicht neu und es ist schwer zu glauben, dass Microsoft erst jetzt Gadgets als Gefahr entdeckt haben will. Allerdings hat Microsoft gerade erst den Betrieb der Windows Gadget Gallery eingestellt. Die Begründung dafür lautet: „Da unser Schwerpunkt auf den aufregenden Möglichkeiten der neuesten Version von Windows liegt, hostet die Windows-Website nicht länger die Gadgetgalerie.“ Damit fehlt die vertrauenswürdige Download-Quelle, durch sich die Sicherheit der Gadgets bisher weitestgehend garantieren liess. Es ist daher nur konsequent, vor potentiell unsicheren Gadgets zu warnen.

Microsoft geht jedoch noch einen Schritt weiter. In der Sicherheitsempfehlung 2719662 bietet Microsoft eine Fixit-Lösung an, mit der die Windows Sidebar und die Gadgets einfach deaktiviert werden. Das ist selbst für Microsoft ein ungewöhnlicher Vorschlag: Weil in Windows 8 Sidebar-Gadgets nicht mehr zum Konzept der Metro-Oberfläche passen, sollen die Anwender die Minianwendungen auch aus den vorherigen Betriebssystemen entfernen. Aus Sicht von Microsoft hat das sicher Vorteile. Die Anwender können sich schon mal an ein Leben ohne Gadgets gewöhnen und die Entwickler können sich auf Windows 8 konzentrieren. (ph/com!)

Siehe auch: Windows 8: Upgrade kostet bloss 40 Dollar, Gibt es in Windows 8 keine Widgets mehr?, Alles neu mit Windows Phone 8

 

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