Festplatten und SSDs messen 22.01.2016, 09:15 Uhr

Richtiger Umgang mit SMART-Werten

Auch manche Netzwerkspeicher zeigen SMART-Werte für verbaute Festplatten an. Diese unterscheiden sich jedoch immer wieder von den mit Hersteller-Tools gemessenen Werten. Was bedeutet das?
(Quelle: Shutterstock/asharkyu)
Der Speichermanager des DiskStation Managers (DMS) von Synology-Geräten zeigt auch die SMART-Werte von verbauten Festplatten an. Ein Test mit dem SMART-Tool des Laufwerkherstellers ergibt jedoch ein anderes Ergebnis. Wie lässt sich das erklären?
Festplatten und SSDs sind mit einer Protokolltechnik namens SMART ausgestattet. SMART steht für  Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, also Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung. Damit lässt sich der Zustand eines Laufwerks auslesen und darauf schliessen, ob zum Beispiel ein baldiger Festplattenausfall droht.
SMART-Werte besser ohne NAS: Synology-Geräte können den Gesundheitszustand von Laufwerken auslesen – zuverlässiger sind aber Hersteller-Tools.
Es besteht zwar zwischen den grossen Speicherherstellern ein Standard, doch hin und wieder weichen die Festplatten- und SSD-Hersteller von diesem Standard ab. Die Folge: Von SMART-Tools, die nicht vom jeweiligen Laufwerkhersteller stammen, werden falsche SMART-Werte angezeigt.
Das Problem ist bei Solid State Drives sogar noch grösser als bei Festplatten. Denn die Hersteller verwenden für ihre SSDs die verschiedensten Flash-Speicher und Controller.
Unser Tipp: Um den korrekten Gesundheitszustand einer Festplatte oder SSD zu ermitteln, nutzen Sie stets das dafür vorgesehene Tool des Speicherherstellers.

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