IBM Research 09.01.2017, 09:41 Uhr

IBMs Zukunftsprognosen im Realitätscheck

Der Computer wird innerhalb der nächsten fünf Jahre dem Menschen helfen, bis heute noch Unsichtbares erkennen zu können. Dazu wagt IBM Research fünf Prognosen.
(Quelle: Vintage Tone / Shutterstock.com)
Der Computer versteht die "Babysprache". Er hilft dem Arzt bei der Diagnose eines Röntgenbildes. Der Rechner hört besser als der Mensch und kann ihn vor Gefahren warnen. Auch kann ein Touchscreen den haptischen Eindruck eines Kleidungsstückes vermitteln. Und Software ist fähig, Geschmäcker zu erkennen sowie selbständig neue Kreationen zu schaffen. Diese fünf Sinneserweiterungen sollten heute Realität sein, versprachen die Wissenschaftler von IBM Research vor fünf Jahren.
Dario Gil von IBM Research will verborgene Zusammenhänge künftig sichtbar machen.
(Quelle: IBM Research)
Ein Blick auf die heutige Technologie zeigt: An der Spracherkennung hapert es noch, die Arztdiagnose ist Realität, eine App mit Supergehör gibt es noch nicht und den fühlbaren virtuellen Stoff ebenfalls nicht. Einen neuartigen Cocktail sowie ein Menü hat aber "Chef Watson" bereits kreiert. Allein: Die computergenerierten Speisen stehen noch nicht im Handel. Damit waren die Prognosen der IBM-Wissenschaftler mehrheitlich der Zeit voraus.
Nun wagen die Experten neue Prognosen: die "5 in 5". Fünf Innovationen, die das Leben in den nächsten fünf Jahren nachhaltig verändern könnten. Mit den Vorhersagen von vor fünf Jahren haben die neuen Prognosen gemeinsam, dass die menschlichen Sinne durch den Computer erweitert werden. "Auf Basis der Fortschritte im Bereich Künstliche Intelligenz und Nanotechnologie wollen wir neue Instrumente entwickeln, die uns helfen, die unsichtbaren Zusammenhänge in der heutigen Welt besser zu verstehen", sagt Dario Gil, Vice President of Science & Solutions bei IBM Research.



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