Knapp und einfach 05.10.2015, 08:44 Uhr

Mit aussagekräftigen Betreffs beim E-Mail-Leser punkten

In der Kürze liegt die Würze - diese Erkenntnis gilt für E-Mails ganz besonders. So formulieren Mailversender spannende Betreffzeilen und verhindern gleichzeitig im Spam-Ordner zu landen.
Lesenswert?
(Quelle: Shutterstock.com/PathDoc)
Die alte Marketing-Weisheit bringt es auf den Punkt: Bei der täglichen Flut an Informationen, entscheiden die ersten 20 Sekunden darüber, was als "lesenswert" eingeschätzt wird. Umso wichtiger ist es daher, bereits in der Betreffzeile von E-Mails die nötige Aufmerksamkeit zu erzeugen. Gleichzeitig müssen Spam-Filter umgangen und die Mailings möglichst responsive gestaltet werden. Alexis Renard, CEO von Mailjet, zeigt, wie ein Betreff geschrieben sein muss, damit Mails auch wirklich gelesen werden:

Fass' Dich kurz - schlanke Betreffs für mobile Formate

Kurze Betreffzeilen erreichen wesentlich höhere Öffnungsraten als Betreffs in Überlänge. Einerseits haben die Empfänger oft nicht viel Zeit, lange Texte zu lesen, zum anderen ist in vielen E-Mail-Clients die  Zeichenzahl für Betreffzeilen limitiert: In der Segmentierung der Kontaktlisten können zum Beispiel Kunden mit den gleichen E-Mail-Clients zusammengefasst und dann mit individuellen, den Vorgaben der Provider entsprechenden Betreffzeilen angesprochen werden. Outlook bildet beispielsweise nicht mehr als 50 Zeichen ab, Thunderbird erlaubt 66 Zeichen und Gmail sogar bis zu 70 Zeichen.
Die Kür besteht deshalb darin, prägnante Betreffzeilen zu entwickeln, die mit möglichst wenig Zeichen eine möglichst spannende Vorschau auf den Inhalt liefern und Empfänger so zum Öffnen animieren. Besonders erfolgsversprechend ist die Kombination von Betreffzeile und Teaser der E-Mail. Clients wie zum Beispiel Gmail zeigen in den Postfächern nicht nur das Betreff, sondern auch eine Vorschau auf den ersten Satz der E-Mail. Für beste Ergebnisse sollten beide Elemente daher aufeinander abgestimmt und optimiert werden.




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